WärmepumpenEine Wärmepumpe entzieht der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme und transformiert sie auf ein Höheres Temperaturniveau. Die Wärme gibt sie an das Heizwasser ab.
Das Erdreich z.B. ist in einem Meter Tiefe auch an kalten Tagen noch fünf bis zehn Grad warm.
Die gewonnenen Energie ist thermisch gesehen drei bis fünfmal so groß wie die Strommenge, die zum Betrieb der Pumpe erforderlich ist.
So funktionieren Wärmepumpen:
Tiefenbohrung
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 Muster einer Wärmepumpe |
Bei Tiefenbohrungen wird eine U-Sonde in ein von einer spezial Firma gebohrtes Loch abgesengt. Wie tief man bohren darf schreibt der Gesetzgeber vor: höchstens 100m. Pro Meter lassen sich dem Erdreich 50 Watt entziehen. Bei 100 Metern also 5kW. Da eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus allerdings eine Primärenergie von ca. 10kW benötigt, werden 2 Bohrungen á 100 Meter benötigt. Diese Bohrungen sind in einem Abstand von mindestens 5 Metern voneinander entfernt durchzuführen. Vor allem bei Grundstücken mit geringem Platzangebot findet diese Lösung Anwendung. In der U-Sonde befindet sich ein Frostschutzmittel- Wassergemisch, weshalb die Tiefenbohrungsanlage zu den Soleanlagen gezählt wird.
- Sehr geringer Platzbedarf
- Garten ist nicht mit Rohren verlegt und steht für zukünftig Bauvorhaben zur Verfügung
- Keine Aufwändigen Erdhubarbeiten
- Keine störenden Außenanlagen
Grundwasserenergie
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Grundwasser als Primärenergieträger für Wärmepumpen hat die besten Voraussetzungen. Sehr hohe Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität (ca. 4mal so hoch wie bei Erde). Über einen Brunnen wird eine bestimmte Menge Grundwasser zur Wärmepumpe befördert und gibt seine Energie an das Kältemittel ab. Der Wirkungsgrad, das heißt die Leistungszahl einer Grundwasser Wärmepumpe liegt bei ca. 5.6, was bedeutet dass man für 5.6kW Heizleistung 1kW elektrische Energie benötigt. Nach Wärmeabgabe wird es einem Schluckbrunnen, der mindestens 15m in Grundwasserfließrichtung entfernt sein muss, wieder zugeführt.
- Sehr gute Leistungszahlen
- Geringe Stromkosten
- Günstige Gesamtanlage
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Außenluft
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Haben Sie kein Grundwasser auf Ihrem Grundstück, nicht die nötigen Grünflächen oder gar keine Grünanlagen? Dann nutzen Sie doch einen Außenluftwärmetauscher, mit welchem Sie Ihre Wärmepumpe betreiben! Ein Gebläse führt Außenluft über ein Wärmetauscherrohr an das Kältemittel und erwärmt dieses.
- keine Verbauten Grünanlagen
- sehr geringer Kältemittelbedarf
- Gesamtanlage sehr günstig
- Kein geologisches Gutachten nötig
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Eine Wärmepumpe hat viele Vorteile:
- Geringe Betriebskosten
- Leiser Betrieb
- Keine Lagerung von Heizmaterial
- Kein Heizraum
- Kein Tankraum
- Kein Rauch
- Einsparung beim Kamin
- Förderungen